Critical Mass Hamburg

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Aktuelle verkehrspolitische Meldungen 2006

Bis auf weiteres daueraktuell:

ADFC (Hamburg)-Sicherheitskampange 2004 gegen das Radeln auf linken Radwegen

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Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans verfolgen:
www.nationaler-radverkehrsplan.de
anklicken und sich über Neuigkeiten und Termine informieren.

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Immer auf dem Laufenden: Parlamentsspiegel anklicken und über Bund und Länder nach den Stichworten "Radverkehr", "Fahrrad" oder "Radweg" suchen.

Dort kann man auch ältere Dokumente (ab 1979) finden, die erklären, warum es z.B. in Hamburg so üble Radwege gibt.

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Alrutz, D./ Angenendt, W./ Draeger, W./ Gündel, D.,
"Verkehrssicherheit in Einbahnstraßen mit gegengerichtetem Radverkehr"
Straßenverkehrstechnik, 6/2002 - ein Bericht,
der für mehr Freigaben in Tempo 30-Zonen usw. wirbt.

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Unverträglich: Rechtsabbiegende Lkw und Radfahrer (auf Radwegen) - aus dem Internetangebot der Unfallanalyse Berlin Rau/Leser/Strzeletz GbR

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Ein kleiner Beitrag der Uni Kaiserslautern zur Tempo 60-Diskussion in Hamburg

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Anzahl der Grenzwertüberschreitungen im Hamburger Luftmeßnetz seit dem 01.01.2005

und

Luftschadstoffprognosen des Rheinischen Instituts für Umweltforschung
an der Universität zu Köln

und

Tagesaktuelle Karte beim Bundesumweltamt

 

 

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Einzel-Berichte

August 2006

 

Ein praller Monat - trotz Sommerpause - versprochen!

 

Autos sind Massenvernichtungswaffen

23.08.2006: Verkehrsexperten errechnen, dass in allen Staaten bislang eine Milliarde Menschen bei Autounfällen verletzt wurden. Laut ihrer Prognose wird sich die weltweite Opferzahl in 25 Jahren verdoppeln. Ausweg: Tempolimits und Fahrverbot in Städten - ein frommer Wunsch!

Lesen Sie weiter:

TAZ vom 23.08.2006: Autos sind Massenvernichtungswaffen

 

Hamburg: Brückengeländer an Hamburger Radwegen oft lebensgefährlich niedrig

23.08.2006: der tödliche Sturz eines Radfahrers von einer Brücke in Kiel lenkt den Blick auf ein sträflich vernachlässigtes Detail an Hamburgs Radwegen.

Der ADFC kritisiert: "Nach einem entsprechenden Unfall in Hamburg wird der ADFC nachmessen und Köpfe fordern. Dann kann auch der Stuhl des Bausenators wackeln. Was auf Hamburgs Brücken passiert, ist mit der Floskel "sträflicher Leichtsinn" noch zurückhaltend umschrieben. Hier wird bewusst mit dem Leben von Radfahrern gespielt. Die Vorgaben sind eindeutig und einzuhalten. Schließlich werden in Deutschland ja auch z.B. Mindestabstände fester Einrichtungen zum Fahrbahnrand penibel beachtet, um Schäden von vornherein auszuschließen."

Lesen Sie weiter:

HIZ-Online am 23.08.2006: Brückengeländer an Hamburger Radwegen oft lebensgefährlich niedrig

 

Wandsbek: Online Schneisen in den Schilderwald schlagen

21.08.2006: die Bezirksversammlung Wandsbek hat die Innenbehörde aufgefordert, eine "Schilderwald-Hotline" im Internet einzurichten. Der einstimmig angenommene Antrag der SPD-Fraktion sieht ein Pilotprojekt vor, das auf den Bezirk Wandsbek beschränkt ist. "Mithilfe der Hotline sollen Bürger unbürokratisch aus ihrer Sicht entbehrliche Straßenverkehrszeichen melden können, über deren Abbau im Einzelfall entschieden wird", sagte der SPD-Bezirksabgeordnete Ole Thorben Buschhüter.

Wir wüßten da jede Menge Z 237, Z 240 und Z 241!

Lesen Sie weiter:

HA vom 21.08.2006: Initiative gegen "Schilderwald"

 

Hamburg: Senator Freytag droht mehr Bescheuertampeln an

17.08.2006: Stau, keine grüne Welle, Baustellen, schlechte Radwege: Wenns um den Straßenverkehr geht, sind die Hamburger genervt - für 32 Prozent ist es nach einer Forsa-Umfrage gar das größte Problem der Stadt (MOPO berichtete). Die MOPO sprach mit Stadtentwicklungssenator Michael Freytag (CDU) über die Verkehrskrise.

Freytag: "Die Schlauampeln sind ein Erfolg, wir werden deshalb noch in diesem Jahr weitere 27 Ampelanlagen von der Bramfelder Chaussee bis zum Wandsbeker Markt umrüsten. Kostenpunkt: ca. vier Millionen Euro."

Dabei blendet er allerdings aus, daß die dadurch entstehenden roten Wellen für Radfahrer auch den gutwilligsten Radfahrer vom Nutzen des Autofahrens überzeugen dürfte, mit den bekannten Folgen für Verkehr, Feinstaub und Klima. Der ADFC meint sogar, daß die BSU keinen einzigen Cent für Radverkehrsförderung auszugeben brauche, solange sie die Ampelfrage so unsensibel angeht. Hinzu kommt natürlich, daß Fußgänger denen man zu lange Rot zeigt, eben bei Rot gehen. Solche Ampeln sind dann nur noch theoretisch sicher. Und da man für nur 5 EUR gehen kann (wenn man denn überhaupt erwischt wird), können einem die Pädagogen mit der Ermahnung, den Kindern ein gutes Vorbild zu sein, gepflegt den Buckel runterrutschen.

Lesen Sie weiter:

MoPo am 217.08.2006: INTERVIEW MICHAEL FREYTAG (CDU) - »Wir bauen 27 neue Schlauampeln auf«

 

Verkehrsplanung - Fahrradclub fordert Gesamtkonzept für Radverkehr

14.08.2006: der Radweg im Jungfernstieg fliegt den Planern schon seit fast zwei Jahren im Zwei-Monats-Rythmus um die Ohren.
Dumm, dümmer, Jungfernstieg-Radwegplaner!

Der ADFC kritisiert: "Fahrradverkehr wird nicht als ernst zu nehmender Teil des Nahverkehrs gesehen". Es wäre schon viel geholfen, wenn die BSU sich einfach stur an die Regeln der eigenen PLAST 9 (Planungshinweise für Stadtstraßen - Teil 9, Anlagen des Fahrradverkehrs) hielte. Will sie aber nicht. Und noch hoherwertige Empfehlungen wie z.B. die ERA 95 oder die EFA 2002 werden erst Recht nicht auch nur annähernd erreicht. Deshalb ist der Jungfernstieg nur ein Übelort unter so vielen neuen Planungsruinen.

Lesen Sie weiter:

Die Welt vom 14.08.2006: Verkehrsplanung - Fahrradclub fordert Gesamtkonzept für Radverkehr

 

Fahrradtaxis: Angebot wird ausgeweitet

11.08.2006: die Hamburger Fahrradtaxis schreiben offenbar eine Erfolgsgeschichte. Mittlerweile sind 20 Rikschas im Einsatz. Begonnen hatten Eike Gäser (43) und Christian Fölsch (45), die seit 2003 die Firma trimotion GmbH betreiben, mit acht Taxis. Nun wollen sie den Betrieb auch ganzjährig aufrechterhalten.

Lesen Sie weiter:

HA vom 11.08.2006: Fahrradtaxis: Angebot wird ausgeweitet

 

Radverkehr in Norderstedt

10.08.2006: Norderstedt: Radler fordern Gleichberechtigung gegenüber Autofahrern. Der Ortsverein des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs Deutschland appelliert an Politiker und Verwaltung: Mindestens eine Million Euro seien nötig, um den Investitionsstau der letzten Jahre zu beheben. "Die Stadt hat in den vergangenen Jahren viel für die Radler getan", sagt Olaf Nischik, der im Rathaus für den Radverkehr zuständig ist. Wo Straßen saniert, gebaut oder ausgebaut werden, würden auch die Radwege modernisiert.

Lesen Sie weiter:

HA vom 10.08.2006: "Wir wollen eine Fahrrad-Straße"

HA vom 10.08.2006: "Wir haben viel für die Radler getan"

HA vom 21.08.2006: Stadtklima: Grüne fordern Radwegenetz

 

Hamburg bekommt ein Fahrradforum

09.08.2006: ein Fahrradforum als einflussreiches Gremium nach Kieler Vorbild fordern SPD, GAL und der ADFC - und irgendwie auch die CDU. Damit soll der unter Schwarz-Schill sanft entschlummerte Fahrradbeirat, der am Ende keinen Rat mehr erteilen durfte, hoffentlich einen würdigen Nachfolger erhalten.

Lesen Sie weiter:

TAZ vom 10.08.2006: Vom Fahrradbeirat zum Fahrradforum

MoPo vom 27.09.2006: Stadt will mehr Bäume pflanzen (und Radwege sanieren)

 

Hamburg: (nicht nur) Granulat auf Radwegen sorgt für (Ver-)Stimmung

09.08.2006: die Landespolitik fordert, daß das Granulat auf Hamburgs Geh- und Radwegen nicht liegen bleiben darf. Ein guter Gedanke - wenn auch irgendwie selbstverständlich - oder etwa doch nicht? Die Bezirke jedenfalls weigern sich: "Nicht genug Personal zur Kontrolle der Straßensauberkeit". Das war's dann wohl und wir fahren weiter auf der (meist sauberen) Fahrbahn.

Lesen Sie weiter:

Antrag der CDU-Bürgerschaftsfaktion vom 09.08.2006: Sicherheit und Sauberkeit auf Hamburgs Fuß- und Radwegen

Die Welt vom 09.08.2006: CDU fordert: "Wer nicht fegt, muss zahlen"

Die Welt vom 10.08.2006: Streit um Sauberkeit - Bezirke fegen CDU-Plan vom Tisch

 

Hamburg: Presse tritt BSU und Bezirken in den Allerwertesten wie noch nie

07.08.2006: war es das freche Bild der Woche zur Radwegeliebe der Hamburger Polizei? War es das Sommerloch - noch vertieft durch den Hänger nach der WM? Oder war es einfach einmal fällig? So hat sich das Hamburger Abendblatt wegen des tatsächlich inzwischen auf Dritte-Welt-Niveau angekommenen Radwegezustands wohl noch nie auf die Baubehörde eingeschossen. Die anderen Blätter schließen sich dieser Kritik inhaltlich - wenn auch mit weniger aufwendigen Artikeln - an. Es ist auch erstaunlich, daß zwar die Radwege übel zugerichtet sind, die zwei Bezirke, die dieses Jahr besonders viel erhalten sollen, das zur Verfügung gestellte Geld aber dennoch nicht abrufen. Manches in den Berichten und Kommentaren mag im Eifer des Gefechtes übertrieben sein. Im Grunde aber würde kein Bezirk so das für Fahrbahnen angebotenem Geld liegen lassen - wetten?

Allerdings hat ein solch massiver Aufgriff des Themas auch negative Seiten. So wird das Konzept, einige Strecken auf ganzer Länge baulich zu verbessern, gestört, wenn die Bezirke, die infolge dieser Entscheidung fast die gesamte Belastung tragen müssen, nicht genügend Zeit für ihre Planungen bekommen. Ferner werden in anderen Bezirken Begehrlichkeiten geweckt: "Wenn die das viele Geld nicht ausgeben können, gebt's uns!". Nicht zuletzt wird die Fahrradförderung völlig ungerechtfertigt wieder nur auf den Radwegebau reduziert. Was ist mit Abstellmöglichkeiten für Fahrräder usw.? Das benötigt auch Geld und vor allem viel Planungszeit und einen freien Rücken für die Planer, die dem Kfz-Verkehr dafür Flächen nehmen müssen. Aber diese Themen kommen hier - wieder mal - nicht vor. Vielleicht auch besser so.

Urteilen Sie selbst:

HA vom 07.08.2006: Millionen vom Senat - Radwege werden trotzdem nicht saniert

HA vom 07.08.2006: Zu wenig Geld für Fahrradwege - das sagen Hamburger

HA vom 07.08.2006: Kleinkariertes Gezerre (Kommentar: Kein Geld für Radwege)

HA vom 07.08.2006: "Ich mute meiner Tochter das nicht zu"

HA vom 07.08.2006: "Der Radweg ist viel zu schmal"

HA vom 07.08.2006: "Hier sind schon viele gestürzt"

Die Welt vom 08.08.2006: Millionenprogramm für Radwege wird nicht genutzt

HA vom 08.08.2006: Aufgeschreckt: Politiker wollen Fahrradgipfel

HA vom 08.08.2006: Marode Radwege: Senat kündigt "Trendwende" an

HA vom 08.08.2006: Sanierung: 27,57 Euro pro Quadratmeter

HA vom 08.08.2006: Radwege (Leserbriefe)

HA vom 09.08.2006: Hamburgs Radwege: Bezirke streiten um Millionen

HA vom 09.08.2006: Wie Bürokraten Radlern den Weg verbauen

HA vom 09.08.2006: Auf Buckelpisten in die Innenstadt

HA vom 09.08.2006: Erfolgreiches Konzept in Kiel

HA vom 09.08.2006: Verlierer sind die Fahrradfahrer (Kommentar: Streit um Reparatur der Radwege)

HA vom 09.08.2006: Kein Vollkasko (Leserbriefe)

HA vom 10.08.2006: Quasselrunden (Leserbriefe)

HA vom 16.08.2006: Radwege in Bergedorf werden saniert

Niendorfer Wochenblatt vom 17.08.2006: Nur an den Hauptverkehrsstraßen wird jetzt saniert - Radweg ist nicht Radweg

MoPo vom 16.08.2006: So gefährlich leben die Radfahrer

MoPo vom 18.08.2006: HafenCity: Polizei erkennt enge Radwege nicht an

HA vom 31.08.2006: Reeperbahn - Gefahr für Radfahrer

HA vom 01.09.2006: Verhöhnung (Leserbrief zur Reeperbahn)

Antrag der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Mitte vom 11.09.2006: 7 Mio. Euro Programm u.A. zur Verbesserung von Geh- und Radwegen

Antrag der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Mitte vom 12.09.2006: Infrastruktur für FahrradfahrerInnen verbessern

Antrag der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Mitte vom 12.09.2006: Verbesserung der Infrastruktur für FahrradfahrerInnen in der Neustadt

Pressemitteilung der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Mitte vom 18.09.2006: Bezirksversammlung 19.09.2006 - GAL setzt den Schwerpunkt Radverkehr!

Pressemitteilung der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Mitte vom 18.09.2006: Verbesserung der Infrastruktur fürs Radfahren

HA vom 22.09.2006: Harburg: Mehr Geld für Radwege

Eimsbüllter Wochenblatt vom 01.12.2006: Kampagne gegen die Bezirke?

 

Klimke: Fahrradtourismus ist "Wachstumsbranche"

05.08.2006: der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Klimke fordert, den Fahrradtourismus in Deutschland als "Wachstumsbranche" zu begreifen. Parallel zum Neu- und Ausbau von Radwegen in der Nähe von Flüssen und Wasserwegen müsse das Radreiseziel Deutschland besser national und international über die Deutsche Tourismus-Zentrale vermarktet werden. 45,4 Prozent der Deutschen würden das Rad im Urlaub nutzen, die Auslandsnachfrage sei bereits heute groß, vor allem entlang der Elbe, Donau, Ostsee und Oder-Neiße. (Quelle: Hamburger Abendblatt vom 05.08.2006: Klimke: Fahrradtourismus ist "Wachstumsbranche"

Lesen Sie weiter zum Thema:

Bericht des ADFC vom 04.08.2007: Jürgen Klimke (MdB) setzt sich für den Radtourismus ein

Mitteilung der Bundestagsfraktion der CDU/CSU vom 29.11.2007: Brähmig/Klimke: Chancen des Fahrradtourismus für Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft nutzen

 

Fahrradstaffel der Polizei findet Hamburgs Radwege ganz toll

Fahrradstaffel der Polizei findet Hamburgs Radwege ganz toll

03.08.2006: "Radweg benutzen... ... na klar!" preist sie die lebengefährlichen und viel zu schmalen Buckelpisten zwischen geparkten Kfz und überfüllten, ebenfalls zu schmalen Gehwegen, die nicht selten entweder unter Schnee und Eis oder unter Unkraut begraben sind, als tolle Radverkehrsanlagen an. So z.B. auf dem Rathausmarkt anläßlich der HEW-Cyclassics. Da platzt den verkehrspolitischen Sprecher des ADFC der Kragen. Ein "Bild der Woche" garniert mit einigen wenigen Bildern von typischen Hamburger Radwegen ziehen die Fahrradstaffel gekonnt durch den Kakao. Schon die Überschrift zeigt, daß der Autor die Fahrradstaffel ungefähr so ernst nimmt wie eine Kindergartengruppe. Davon berichtet unmittelbar die Hamburger Initiativen-Zeitung (HIZ) und dann bricht über die BSU ein Sturm im Blätterwald herein, wie sie ihn wegen der paar Radfahrer noch nie erlebt haben dürfte.

Lesen Sie selbst:

ADFC-Bild der 31. Kalenderwoche 2006: Fahrradstaffel der Polizei findet Hamburgs Radwege ganz toll

HIZ-online vom 03.08.2006: Fahrradstaffel der Polizei findet Hamburgs Radwege ganz toll

 

TAZ prügelt blind auf den ADFC ein

01.08.2006: "dämlich, dämlicher TAZ?", fragt man sich, wenn man die
Pressemitteilung des ADFC Hamburg vom 26.06.2006 "ADFC fordert mehr Härte gegenüber Geisterradlern" mit dem zugehörigen
Bericht der TAZ vom 01.08.2006: "Radclub gegen Geisterradler" und dem beigefügten
oberdämlichen Kommentar vom gleichen Tag "Fußgänger zu Blockwarten"
vergleicht. Für die TAZ ist offenbar rücksichtsloses Radfahren nicht rücksichtslos, weil es Radfahren ist. Dabei übersieht sie, daß die Kritik des ADFC sich vor allem gegen die Polizei richtet, die wider besseres Wissen das Geisterradeln nach Kräften unterstützt - z.B. durch einseitig angelegte Zweirichtungsradwege (innerorts eigentlich streng verboten). Und das, obwohl die TAZ sich mehr als einen Monat Zeit für die Umsetzung dieser Pressemitteilung nahm! Liebe Freunde, macht es Euch auch in der Sommerpause nicht zu leicht!

Lesen Sie auch die Leserbriefe dazu:

Ruf nach Ordnung

 

 

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Juli 2006

 

Eimsbüttel: in der Osterstraße behindern Bauarbeiten den Radverkehr

29.07.2006: kennt man ja. Jetzt wird es aber mal im Eimsbüttler Wochenblatt aufgeschrieben. Die Polizei weist lt. Artikel sogar darauf hin, daß die Sondernutzungen zugunsten der Fußgänger einzuschränken sind. Ob sie sich wohl durchsetzen kann?

Lesen Sie selbst:

Eimsbütteler Wochenblatt vom 29.07.2006: Verkehrte Schilder? In der Osterstraße behindern Bauarbeiten den Radverkehr.

 

Ozon: Greenpeace verlangt Fahrverbote bei Ozon-Alarm

24.07.2006: der heiße Juli 2006 bringt ein Thema "ans Licht" von dem man schon seit Jahren nichts mehr hörte. Klar, daß jetzt gleich ein heftiger Streit ausbricht, wenn bundesweit ein Ozon-Alarm dem anderen folgt (unterbrochen nur durch die Nacht) - und einfach nichts geschieht, um das zu verhindern. Ein richtig gutes Sommer(-loch)-thema.

Lesen Sie selbst:

HA vom 24.07.2006:Ozonwerte - GAL sieht Senat in der Verantwortung

Die Welt vom 31.07.2006: Umwelt- Greenpeace verlangt Fahrverbote bei Ozon-Alarm

 

Eimsbüttel: CDU setzt sich für eine wichtige Radverkehrsverbindung ein

21.07.2006: und scheitert nach einem Bericht des Eimsbütteler Wochenblatts an der Finanzierung durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU).

Lesen Sie selbst:

Eimsbütteler Wochenblatt vom 21.07.2006: Leider ist kein Geld da - Das Hindernis Umlauf-Sperre am Paciusweg kann derzeit nicht abgebaut werden

 

Neues von der Knöllchenfront

18.07.2006: nach einem Bericht der Welt soll es für Hamburgs Parksünder ungemütlicher werden. Wird auch Zeit. Aber ob die Bezirke sich bei diesem Thema mit Ruhm bekleckern ist nach dem weitgehenden Versagen des Bezirks Mitte bei den unerlaubten Sondernutzungen mit Verkehrsbehinderungen eher zweifelhaft.

Lesen Sie selbst:

Die Welt vom 18.07.2006: Bezirke jagen Parksünder auf eigene Faust

 

Kostentragung von gemeinsamen Geh- und Radwegen in Ortsdurchfahrten an Bundesstraßen führt zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit

14.07.2006: daß wir das noch erleben durften! Endlich schreibt das mal ein unparteischer Experte auf. Der Beitrag in der Fachzeitschrift "Die Polizei" (Heft 7-8/2006) beanstandet die geltenden Kostentragungsvorschriften für Ortsdurchfahrten. Wegen der Vorschriften, nach denen der Bund gemeinsame Geh- und Radwege bezahlt, werden über 50% aller Radwege an Bundesstraßen in Ortsdurchfahrten gemeinsame Geh- und Radwege. Beim Bau von Radwegen müssen Kommunen den Gehwegbau selbst bezahlen.

Die Folge: eine Inflation auch unnötiger oder gefährlicher (was sich gegenseitig leider nicht ausschließt) gemeinsamer Geh- und Radwege.

Lesen Sie die Zusammenfassung:

Nationaler Radverkehrsplan - Neuigkeiten: Widerspruch zwischen Kostentragung und Planungsempfehlungen für Radwege in Ortsdurchfahrten

Der Autor des Beitrags, Dr. Thomas Weidmann, ist am Bundesrechnungshof im Prüfungsgebiet Straßenwesen II tätig.

 

Berlin: Stau auf dem Radweg

12.07.2006: in der Fahrradstadt Berlin ist die Förderung derzeit so erfolgreich, daß die Berliner Zeitung schon schreibt: "In der Innenstadt sind auf kleinen Straßen oft mehr Fahrräder als Autos unterwegs. Während sich vor manchen Ampeln wenige Kraftfahrzeuge verlieren, drängeln sich auf dem Weg neben ihnen die Radler." - das Ergebnis: "Der Fahrradverkehr in Berlin hat stark zugenommen / Dagegen ist die Zahl der tödlichen Unfälle gesunken". Super. Das wollen wir hier auch haben.

Lesen Sie selbst:

Berliner Zeitung vom 12.07.2006: Stau auf dem Radweg

 

Bezirksversammlung Wandsbek fordert mal wieder vergebens die Abschaffung der Fahrradkarte "für R 10 "

12.07.2006: und sogar einstimmig!

Lesen Sie selbst:

HA vom 12.07.2006: SPD: Fahrradkarte für R 10 abschaffen

 

Rechtsabbiegeunfall mit Lkw - Kind überlebt zufällig fast unverletzt

12.07.2006: das hat man nicht oft. Ein Lkw-Fahrer fährt über das Fahrrad einer ordentlichen Radwegbenutzerin aber tötet oder verletzt sie zum Glück nicht. Das ist sehr viel Glück im Unglück. Jeder dieser Unfälle straft das Argument der erhöhten Sicherheit durch Entmischung von motorisierem und nichtmotorisiertem Verkehr Lügen! Denn die Entmischung endet an der nächsten Kreuzung, Einmündung oder Grundstücksausfahrt unter den denkbar schlechtesten Voraussetzungen.

Lesen Sie selbst:

MoPo vom 12.07.2006: DULSBERG: Kleine Sabrina - du hattest so ein Glück! - Lkw-Fahrer übersieht Neunjährige beim Abbiegen

 

Hamburg: Fahrradmitnahme in den Schnellbahnen im HVV während der Sommerferien wieder ohne Sperrzeiten

06.07.2006: wieder Sommer und wieder Fahrradmitnahme für 6 Wochen ohne Sperrzeiten in Hamburg! Dazu der HVV:

"Hamburger Sommerferien: Fahrradmitnahme in den Schnellbahnen ohne Sperrzeiten

Hamburg, 29.06.2006

Während der Hamburger Sommerferien, vom 6. Juli bis zum 16. August, sind die Sperrzeiten für die Fahrradmitnahme in den Schnellbahnen aufgehoben. Fahrräder können in dieser Zeit ganztägig kostenlos auf allen U-, S- und A-Bahnstrecken mitgenommen werden.

Die Fahrradmitnahme in den Zügen des Regionalverkehrs ist nach Lösen einer Fahrradkarte für 3,50 Euro möglich und gilt dann für beliebig viele Fahrten pro Tag ohne Sperrzeiten.

Generell gilt:

Für die Elbfähren im HVV gilt die kostenlose Fahrradmitnahme immer ohne Sperrzeiten.
In den Bussen bleiben die Sperrzeiten auch während der Sommerferien bestehen.
Fahrgäste mit Rollstuhl oder Kinderwagen haben wie bisher Vorrang.
Bei erhöhtem Fahrgastaufkommen entscheidet im Zweifelsfall das Fahr- oder Haltestellenpersonal über die Mitnahme des Fahrrades.

Die Aufhebung der Sperrzeiten für die Fahrradmitnahme in den Schnellbahnen ist möglich, weil in den Ferien der Berufsverkehr deutlich schwächer ist und Beeinträchtigungen durch mitgeführte Fahrräder auch in den Hauptverkehrszeiten kaum zu erwarten sind."

 

 

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Juni 2006

 

Sartoriusstraße: Veloroute 2 endgültig im Eimer

30.06.2006: Nach einem Bericht des Eimsbütteler Wochenblatts ist nun auch die Asphaltierung des dritten Kopfsetinpflasterabschnitts im der Veloroute 2 vom Tisch. Die SPD-Abgeordneten konnten sich offenbar gegen die Schützer der Gartenzwerge in Eimsbüttel nicht durchsetzen. Urteil: peinliche Nummer. Zu dumm zum Bau einer Veloroute. Und sowas will Hamburg regieren!

Lesen Sie selbst:

Eimsbütteler Wochenblatt vom 30.06.2006: Nachbarn pro Pflastersteine - Anwohner aus der Sartoriusstraße wehrten sich mit Erfolg gegen eine Asphaltierung.

 

125,60 EUR Geldbuße für Radeln im Alstervorland

28.06.2006: Das Thema sollte eigentlich durch sein. Aber der BOD (früher SOD) findet noch immer Flächen, auf denen das Radfahren tatsächlich verboten ist.

Lesen Sie selbst:

HA vom 28.06.2006: Radlerin an der Alster gestoppt: 125,60 Euro Bußgeld!

HA vom 29.06.2006: Leserbriefe dazu - Schikane - Nummernschilder

 

Radfahren gegen den Speck

28.06.2006: nicht neu die Idee, funktioniert auch (selbst erprobt!). Nun hat es die Morgenpost mal wieder erwähnt. War ja auch überfällig. Der Sommer kommt!

Lesen Sie selbst:

MoPo vom 28.06.2006: DER SPECK MUSS WEG! - So verbrennen Sie nebenbei Kalorien - Wer sich im Alltag mehr bewegt, spart das Fitness-Studio

 

Auch Radfahren will gelernt sein

24.06.2006: Bericht über ein Fahrradtraining in der Turnhalle für Schüler der zweiten Klasse. Erschreckende Feststellung:

"Was die Schüler hier mühsam lernen, konnten Kinder früherer Generationen schon viel früher. Aber der zunehmende Bewegungsmangel der heutigen Kinder bedingt auch, daß mit dem Fahrrad nicht mehr so geschickt umgegangen wird wie einst. Fahren mit einer Hand, das Ausweichen vor Hindernissen, Kurvenfahren, Übersicht behalten - all das versucht Kai Neumann seinen Schülern beizubringen."

Lesen Sie weiter:

HA vom 24.06.2006: Auch Radfahren will gelernt sein - Norderstedt: Gemeinsames Projekt von Verkehrswacht unf Unfallkasse.

 

Fahrrad-Sternfahrt Hamburg am 18.06.2006!

Fahrrad-Sternfahrt Hamburg 18.06.2006 / <B>17.06.2007<B>

Auf den Seiten auch die Fotos der Sternfahrt!

Trotz einer Steigerung der Teilnehmerzahlen um fast 30% (so ungefähr auch die Polizeizahlen im Vergleich der Jahre 2005 und 2006) schrieb die Presse am Tag danach, daß die Zahl der Teilnehmer von 10.000 (Angabe des Veranstalter im Jahr 2005) sich auf 5.000 (Zahl der Polizei 2006) halbiert habe. Offenbar schaffte der Veranstalter 2006 nicht, was er in 2005 schon konnte.

Gut war hingegen die Presseresonanz - während der laufenden WM! Ob "mehr Radwege" oder einfach "weniger, aber bessere Radwege" die richtige Forderung ist, muß dann wohl noch einmal im Bündnis beraten werden bzw. "Wie sage ich das der Presse?".

Und des wurde die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" auch noch einmal beworben.

Meldungen vorab (ohne Pressemitteilungen der Veranstalter)

Pressemitteilung der CDU-Fraktion vom 16.06.2006: CDU-Abgeordnete am 18. Juni auf Fahrrad-Sternfahrt

Verkehrsmeldung der Polizei Hamburg vom 16.06.2006: Verkehrsmeldung anlässlich einer Fahrrad-Sternfahrt

Berichte von Teilnehmern und Fotos

Bericht mit Fotos über die Route ab Kehrwiederspitze von Helmut Niemeier auf www.helmuts-fahrad-seiten.de

Infos und Fotos zur Route ab Kehrwiederspitze vom Veranstalter Mathias Bölkow

Kurzbericht des ADFC Berlin / Benno Koch vom 18.06.2006 über die Sternfahrt 2006 in Hamburg

Fotos vom Zug ab Kehrwiederspitze am 18.06.2006 ADFC Hamburg

Fotos vom Zug ab Norderstedt am 18.06.2006 ADFC Norderstdet

Fotos vom Zug ab Pinneberg am 18.06.2006 (Frank Bokelmann)

Fotosammlung vom 18.06.2006

Presseberichte und Pressereaktionen

Hamburger Initiativen-Zeitung (HIZ) Nr. 2 vom 02.06.2006: Fahrradsternfahrt Hamburg am 18.06.2006 - Demonstration im Rahmen der bundesweiten Aktion "Mobil ohne Auto"

HIZ-online am 19.06.2006: Mobil mit dem Fahrrad - Sternfahrt 2006

Die Welt 19.06.2006: Mobil ohne Auto - Sternfahrt mit dem Rad nach Hamburg

TAZ 19.06.2006: Platz fürs Fahrrad

TAZ 19.06.2006: Mobil ohne Auto - Unberechtigterweise angstfrei (Kommentar)

HA 19.06.2006: "Mobil ohne Auto" - 5000 kamen zur Sternfahrt

HA 19.06.2006: Tausende Radfahrer fordern vom Senat deutlich mehr Geld für Radwege

HA 19.06.2006: Schlechte Wege, große Gefahren

HA 19.06.2006: Aktion: Mit dem Rad zur Arbeit

HA 19.06.2006: Mehr Radwege braucht die Stadt (Kommentar)

 

 

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Mai 2006

 

Mit dem Rad zur Arbeit 2006

"Mit dem Rad zur Arbeit"

29.05.2005: Mit dem Rad zur Arbeit - viertes Jahr in Hamburg (siehe einfach unter: http://www.aok-mitdemradzurarbeit.de). Mit der Aktion sollen Menschen auf ihrem Weg zur Arbeit auf's Rad gelockt werden - diesmal im bundeseinheitlichen Aktionszeitraum 01.06.2006 bis 30.09.2006. Dies mit der AOK Hamburg, dem ADFC Hamburg und der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz als Partnern. Auch diesmal: Viel Erfolg!

Lesen Sie selbst:

Presseerklärung zum Auftakt der Aktion vom 29.05.2005: Tiefensee: Fahrrad ist sinnvolle Alternative zum Auto - Tiefensee eröffnet bundesweite Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit“;

Aktionsseite des ADFC; 2006: Bewegung erleben!.

 

Sternfahrt Berlin

28.05.2006: 250.000 Radfahrer aus Berlin und Umgebung (einschließlich Europa) werden zu dieser weltweit größten Radfahrerdemonstration erwartet.

Pressemitteilung des ADFC Berlin vom 29.05.2006 zur 30. Sternfahrt in Berlin am 28.05.2006 Sternfahrt 2006: 80 km/h Windböen und 100.000 Fahrradfahrer! mit Link zur Bildergallerie

Presseartikel

TAZ vom 29.05.2006: Radler pfeifen auf den Wind

MOZ vom 29.05.2006: Sternfahrt: Berlin Mitte in der Hand der Radler

TSP vom 29.05.2006: 100 000 Radler gegen neun Windstärken

 

Wahlplakate auf Radwegen können teuer werden

26.05.2005: trotz dpa-Meldung vom 27.04.2006 unbemerkt wurde die SPD wegen eines solchen Wahlplakats, das einen Unfall verursacht hatte, vom Landgericht Frankfurt zu 10.000 EUR Schadenersatz verknackt (Az 2/20 O 78/06). Dadurch ändert sich das Verhalten der Parteien bzw. ihrer Wahlhelfer vermutlich erst einmal nicht.

Lesen Sie selbst:

Stellungnahme des ADFC Frankfurt a.M. am 26.05.2005 zum Urteil von 26.04.2006;

 

Hamburger CDU will Fußgängerüberwege in Tempo 30-Zonen behalten

22.05.2006: ... und stellt dazu einen Antrag in der Bürgerschaft, mit dem sie Hamburger Regeln verlangt, weil sie die Richtlinie für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen - Stand 2001 - R-FGÜ 2001 - des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen für schlecht hält (oder von der Polizei - Straßenverkehrsbehörde - über den Inhalt falsch informiert wurde). Ganz schlecht; das wäre u.a. ein (unnötiger) Verstoß gegen Art. 84 Abs. 2 des Grundgesetzes.

Lesen Sie selbst:

Pressemitteilung der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft vom 22.05.2006:
Zebrastreifen in Tempo-30-Zonen können sinnvoll sein

Antrag der Abgeordneten Klaus-Peter Hesse (CDU), Hans-Detlef Roock (CDU), Dr. Natalie Hochheim (CDU), Henning Finck (CDU), Dr. Diethelm Stehr (CDU) und Fraktion vom 17.05.2006:
Betr.: Fußgängerüberwege in Tempo 30-Zonen (Bürgerschaftsdrucksache 18/4342)

Die Welt 22.05.2006: Harter Kampf um Zebrastreifen in Tempo-30-Zonen

Hamburger Abendblatt 23.05.2006: Zebrastreifen auch in Tempo-30-Zonen

 

Die Welt lästert: "Stadt-Erfahrung - Hamburger Momente"

20.05.2006: und wie Recht sie hat!

Lesen Sie selbst:

Die Welt 20.05.2006: Stadt-Erfahrung - Hamburger Momente

 

Unfall mit Fahrrad: Schlechte Karten für Autofahrer

15.05.2006: wie die Global Press Nachrichtenagentur berichtet, haben Fahrradfahrer selbst dann Vorfahrt, wenn sie den Radweg in die falsche Richtung benutzen. So urteilte das LG Oldenburg (Urteil vom 07.12.2005 - 5 S 562/05).

Die näheren Umstände des Unfalls lassen allerdings denn Schluß zu, daß dem Autofahrer in dem zu beurteilenden Fall schwerste Fahrfehler vorzuwerfen sind, die ein etwaiges Mitverschulden der Radfahrerin klein erscheinen lassen. So hatte er das Gaspedal statt des Bremspedals getreten und hätte auch einen korrekt fahrenden Radfahrer erfaßt. Es kommt eben doch immer auf den ganzen Sachverhalt an.

Eine Urteilsanmerkung finden Sie bei folgender Fundstelle: Heinz Diehl, ZfS 2006, 146-147

Lesen Sie selbst:

Pressemitteilung der ”Verkehrsrechtsanwälte im Deutschen Anwaltverein” Nr. 17/06 vom 15.05.2006: Fahrradfahrer haben Vorfahrt

 

Feinstaub: Greenpeace verklagt die Bundesregierung

08.05.2006: der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) soll den Schutz der Gesundheit durchsetzen. Wegen des völlig unzureichenden Schutzes der Bevölkerung vor gefährlichem Feinstaub reicht Greenpeace heute am EGMR in Straßburg Beschwerde gegen die Bundesregierung ein. Die Regierung hat weder den Anteil des Dieselrußes am Feinstaub gesenkt, noch die EU-Richtlinie zum Schutz der Menschen vor Feinstaub ausreichend umgesetzt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sterben in Deutschland jährlich etwa 75.000 Menschen an den Folgen von Feinstaub. Greenpeace führte bereits im Jahr 2001 eine Klage gegen das Kraftfahrtbundesamt. In Deutschland haben die Umweltschützer den Rechtsweg ausgeschöpft und können daher den EGMR anrufen.

Lesen Sie weiter:

Presseerklärung vom 08.05.2006: Greenpeace verklagt die Bundesregierung

 

Planungswerkstatt Stresemannstraße kommt zum Ende

06.05.2006: die nun zu beschließenden Empfehlungen sollen via Bezirksversammlung an die Fachbehörden getragen werden - insbesondere an die Behörden für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und für Inneres (BfI).

Lesen Sie selbst:

Seite der Planungswerkstatt Stresemannstraße:
Ein öffentliches Forum für alle Interessierten, die die Zukunft der Stresemannstraße in Hamburg mitentwickeln wollen.

Empfehlungen der AG Verkehr zur Sitzung der Planungswerkstatt Stresemannstraße am 08.04.2006

Empfehlungen der AG Verkehr zur 4. Sitzung der Planungswerkstatt Stresemannstraße am 08.04.2006 (sinnigerweise Empfehlungen von CDU und GAL - was bei der Weiterleitung sicher hilft)

Darstellung der gewonnen Nebenflächen bei einer 3-streifigen Straßenführung
zur 4. Sitzung der Planungswerkstatt Stresemannstraße am 08.04.2006

Ergebnisprotokoll der AG Verkehr bei der 4. Sitzung der Planungswerkstatt Stresemannstraße am 08.04.2006

Ergebnisprotokoll der AG Umwelt bei der 4. Sitzung der Planungswerkstatt Stresemannstraße am 08.04.2006

Ergebnisprotokoll der AG Wohnen und Umfeld bei der 4. Sitzung der Planungswerkstatt Stresemannstraße am 08.04.2006

Entwurf der AnwohnerInnen-Initiative Stresemannstraße für eine Gesamtempfehlung
als Vorbereitung auf die Abschlußveranstaltung am 06.05.2006 (Stand 03.05.2006)

Stellungnahme des ADFC vom 05.05.2006 zur Beschlußempfehlung vom 03.05.2006

TAZ 05.05.2006: Stresemannstraße dreispurig

TAZ 05.05.2006: Verkehr, geregelt

TAZ 05.05.2006: Stresemannstraße - Weg zur Großstadtpartei

Die Welt 05.05.2006: Pläne für Stresemannstraße umstritten

Empfehlung der Planungswerkstatt Stresemannstraße vom 06.05.2006 (Beschluß)

Medienmitteilung der steg zur Planungswerkstatt Stresemannstraße vom 06.05.2006: Planungswerkstatt schlägt Reduzierung auf drei Fahrspuren vor

Presseinfo der SPD-Fraktion Altona vom 07.05.2006: SPD bewertet Ergebnisse der Planungswerkstatt Stresemannstraße: Kluge Vorschläge und ein riesengroßes Fragezeichen

TAZ 08.05.2006: Hamburgs gefährlichste Straße entschärfen

Antrag der GAL-Fraktion Hamburg-Mitte vom 16.05.2006: Vorschläge der Planungswerkstatt Stresemannstraße auf ihre Konsequenzen für den Bezirk Mitte prüfen

Bezirksversammlung Altona, Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU und GAL: Ergebnis der Planungswerkstatt Stresemannstraße; Drucksache XVII-368; Datum 01.06.2006

Bezirksversammlung Altona, Alternativantrag der SPD-Fraktion: Ergebnis der Planungswerkstatt Stresemannstraße Drucksache XVII-368S; Datum 01.06.2006

 

 

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April 2006

 

„bike and ride“ – Maßnahmen zur Verbesserung der
Fahrradabstellanlagen in Klein Flottbek und Hochkamp

27.04.2006: CDU und GAL machen sich nicht nur Sorgen um den Verkehr in Blankenese (wofür sie extra eine AG einsetzen wollen, die auch keine neuen Ideen haben dürfte). Sie wollen auch den Radverkehr und insbesondere den Umweltverbund im Westen Hamburgs fördern. Dazu werden Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrradabstellanlagen an den S-Bahnhöfen Klein Flottbek und Hochkamp vorgeschlagen. Löblich - aber was ist mit den anderen S-Bahnhöfen? Blankenese und ganz besonders Othmarschen - um einmal die wichtigsten Beispiele zu nennen - haben's ja auch nötig.

Lesen Sie selbst:

Gemeinsamer dringlicher Antrag der Fraktionen von CDU und GAL in der Bezirksversammlung Altona am 27.04.2006:
„bike and ride“ – Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrradabstellanlagen in Klein Flottbek und Hochkamp.

 

Schöner warten - bettelampel.de

Hamburg: Unterschriften gegen Bettelampeln beim Senator

26.04.2006: wenig Aufwand und doch 2.000 Unterschriften gegen die Behinderung der Fußgänger und Radfahrer durch die ausufernde Grünbettelei an Hamburgs Ampeln. Und diese Unterschriften muß nun der Bausenator Freytag entsorgen (siehe www.bettelampel.de). Denn heute wurden sie ihm übergeben. Lieben wird er sich nicht.

 

 

Bettelampeln in die Tonne!

Schöner warten - bettelampel.de

 

 

SPD: Verkehrsanbindung der HafenCity - Anwohnerinteressen berücksichtigen

26.04.2006: ... denn nun stellt sie erstaunt fest, daß zwar die Kfz-Verkehrsplanung fertig ist und umgesetzt wird, aber die Verkehrsplanung für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer aus dem Jahr 2001 weder fortgeschrieben noch umgesetzt wurde. Hätte sie auch früher merken können, wenn sie in letzter Zeit nicht immer versucht hätte, den Senat in (Kfz-)Blechküsserei zu überbieten.

Lesen Sie selbst:

Antrag der Abgeordneten Jan Quast, Dr. Mathias Petersen, Ingrid Cords, Werner Dobritz, Barbara Duden, Dr. Martin Schäfer, Rüdiger Schulz, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Karin Timmermann, Carola Veit (SPD) und Fraktion vom 26.04.2006
Betr.: Verkehrsanbindung der HafenCity - Anwohnerinteressen berücksichtigen (Bürgerschaftsdrucksache 18/4174)

Hintergrund:

Antrag der Abgeordneten Henning Finck, Klaus-Peter Hesse, Hans-Detlef Roock, Dr. Natalie Hochheim, Dr. Diethelm Stehr (CDU) und Fraktion vom 19.01.2005
Betr.: Anbindung der HafenCity an die angrenzenden Stadtteile – Verkehrsgutachten im Jahr 2005 vorlegen und konkrete Pläne entwickeln
(Bürgerschaftsdrucksache 18/1614)

Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft vom 31.05.2005
Äußere Erschließung Verkehrsinfrastruktur HafenCity (Bürgerschaftsdrucksache 18/2335)

Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft vom 28.02.2006
Äußere Erschließung Verkehrsinfrastruktur HafenCity (Teil 2) - (Bürgerschaftsdrucksache 18/3806)

 

Radverkehr in Hamburg: CDU hat eine gute Idee

20.04.2006: vordergründig geht es nur um Organisatorisches, nämlich die Frage nach der Kompetenz in Sachen Radverkehr. Die Idee, den Bezirken diese Kompetenz und die Mittelzuteilung zu nehmen, wäre aber angesichts der überaus schlechten Ergebnisse der Spielgeldzuteilungen an die Bezirke in den 90ern ein guter Ansatz. Es dürfen aber - anders als die Überschriften der MoPo-Artikel nahelegen - nicht nur Radwege dabei herauskommen. Und so ist die Kritik der GAL-Bezirksfraktion aus Hamburg-Mitte an diesem Kurswechsel eben auch richtig.

Lesen Sie selbst:

Pressemitteilung der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft vom 20.04.2006:
Radfahrpolitik für die Zukunft - neue Wege fahren!,

Pressemitteilung der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vom 20.04.2006:
Radfahren ist schon erfunden,

Pressemitteilung der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft vom 10.05.2006:
Radwege zu Leuchttürmen!,

Pressemitteilung der GAL-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft vom 11.05.2006:
Ein guter Tag für Hamburgs Fahrradfahrer? - Fahrrad-Anträge in der Bürgerschaft,

Antrag der Abgeordneten Klaus-Peter Hesse (CDU), Rüdiger Kruse (CDU), Hans-Detlef Roock (CDU), Dr. Natalie Hochheim (CDU), Henning Finck (CDU), Dr. Diethelm Stehr (CDU) und Fraktion vom 26.04.2006:
Betr.: Radfahrstrategien für Hamburg (Bürgerschaftsdrucksache 18/4180),

Antrag der Abgeordneten Jörg Lühmann (GAL), ... und Fraktion, der Abgeordneten Jan Quast (SPD), ... und Fraktion vom 10.05.2006 zu Drs. 18/4180:
Betr.: Förderung des Fahrradfahrens - was Hamburg von Kiel lernen kann! (Bürgerschaftsdrucksache 18/4278),

Hamburger Morgenpost 20.04.2006: RADWEGE: CDU fordert neues Konzept,

Hamburger Morgenpost 20.04.2006: MEINUNG: Neues Konzept für Radwege,

Hamburger Abendblatt 20.04.2006: Neues Konzept für Radwege,

Die Welt 21.04.2006: CDU fordert vom Senat Radwege-Konzept für Hamburg,

Hamburger Morgenpost 12.05.2006: Union tritt in die Pedale,

Hamburger Abendblatt 12.05.2006: Initiative für bessere Radwege - CDU

 

Hamburger Abendblatt 21.04.2006: Leserbrief: Typischer Radweg - hier vollständig wiedergegeben, weil er so wahr und richtig ist (bestätigt durch den ADFC Hamburg in der Pressemitteilung vom 22.04.2006: "Neue Radwege rund um die Messe wieder zugeparkt – Polizei schaut tatenlos zu"):

Typischer Radweg

"Neues Konzept für Radwege", Hamburger Abendblatt, 20. April

Es sollte aktiver gegen "Radwegparker" vorgegangen werden. Damit würden sich auch einige Probleme bezüglich schlechter Radwege lösen lassen. Nimmt man zum Beispiel die gerade neugepflasterte St. Petersburger Straße neben der Messe: Hier gibt es einen schönen breiten Radweg, der zu Messezeiten komplett als Parkstreifen genutzt wird. Ist nicht ganz so viel los, parken mindestens die Lkw mit der rechten Seite halb auf den Radwegen. Durch die hohe Belastung und den Druck verwandelt sich die ehemals (für kurze Zeit vorhandene) ebene Fläche in eine typische Hamburger Fahrradstrecke - uneben und schlecht befahrbar. Also, nicht nur tolle Konzepte erarbeiten, sondern auch darauf achten, daß die neugestalteten Radwege einigermaßen befahrbar bleiben.

Björn Huth, Hamburg

 

Hamburger Abendblatt 22.04.2006: Leserbrief: Die Gegenposition - hier vollständig wiedergegeben, weil er gute Denkanstöße gibt:

Die Gegenposition

"Neues Konzept für Radwege", Hamburger Abendblatt, 20. April, und Leserbriefe zu diesem Thema

Da bereits in mehreren Leserbriefen Ärger über Hindernisse auf Radwegen - u.a. geparkte Autos - laut wurde, möchte ich hier die Gegenposition vertreten: Autos, Schnee und Eis, Mülltonnen und Baustellen - was könnte es Schöneres auf Radwegen geben? Viel zu selten ermöglichen es solche Hindernisse, ganz legal auf der Fahrbahn fahren zu dürfen, welche nach einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen von 1999 die sicherere und auf jeden Fall die schnellere Verkehrsfläche für Radfahrer ist.

Thorsten Günther, per E-Mail

 

Polizei: Fahrradstaffel Hamburg erwacht aus dem Winterschlaf

19.04.2006: ... und will gleich Unfälle mit Radfahrerbeteiligung bekämpfen, indem sie erstmal alle Rotlichtfahrer (Radfahrer natürlich) aufschreibt. Interessanterweise werden mehr als die Hälfte der Unfälle mit Radfahrerbeteiligung von Autofahrern verursacht und zwar beim Abbiegen. Und was unserer lieben Polizei dazu ein? Beleuchtungsanlagen der Fahrräder prüfen. Und so macht sich die Fahrradstaffel gleich zu "Saisonstart" ein wenig lächerlich. Denn Abbiegeunfälle werden in der Statistik einen vorderen Platz einnehmen, solange es Radwege gibt. Und mittels Leserbrief und "Zwischenruf" bekommt die Polizei auch im Abendblatt einiges ins Stammbuch geschrieben.

Lesen Sie selbst:

Die Welt 19.04.2006: Polizei will Radfahrer deutlich häufiger kontrollieren,

TAZ 19.04.2006: hamburger szene - Radeln an der Waterkant,

Hamburger Abendblatt 19.04.2006: Fahrradstaffel wieder unterwegs,

Hamburger Abendblatt 20.04.2006: Leserbrief: Wildgeparkte Autos (Vasco Schultz),

Hamburger Abendblatt 20.04.2006: Zwischenruf - Haben die 'n Rad ab?.

 

GAL und SPD in Hamburg-Mitte fordern verbesserte Verkehrsplanung für Fußgänger und Radfahrer in der HafenCity

18.04.2006: ... denn nun stellen sie erstaunt fest, daß zwar die Kfz-Verkehrsplanung fertig ist und umgesetzt wird, aber die Verkehrsplanung für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer aus dem Jahr 2001 weder fortgeschrieben noch umgesetzt wurde.

Lesen Sie selbst:

Antrag der GAL-Fraktion und der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vom 18.04.2006 - 18/XXX/06:
Verkehrsplanung für Fußgänger und Radfahrer in der HafenCity

Pressemitteilung der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vom 18.04.2006:
Keine Retro-Verkehrsplanung in der HafenCity

 

Halbherzige Sanierung des Lessingtunnels mißlingt

18.04.2006: kaum saniert und schon wieder von Tauben in Beschlag genommen. Der mit widerrechtlichem Einsatz von 1-EUR-Jobern gereinigte und von überflüssigen Fernwärmerohren befreite Tunnel bietet Tauben offenbar noch immer prima Nistnischen. Vor 2015 ist eine Lösung nicht zu erwarten - und dann auch nur, wenn der Bahnhof Altona zum Diebsteich zieht und viele Gleise am Lessingtunnel weggerissen werden können. Macht nix. Wie die MoPo schreibt, hat das Desinteresse der Bahn an einem sauberen Lessingtunnel Tradition. Erst jetzt sei festgestellt worden, dass die Wände einst weiß waren. Zuletzt seinen sie vor 47 Jahren gestrichen worden.

Klar, daß das Thema bald wieder auf der Tagesordnung der Betirksversammlung ist.

Lesen Sie selbst:

Hamburger Morgenpost 18.04.2006: ALTONA: Bauarbeiten im Lessingtunnel beendet

Hamburger Morgenpost 18.04.2006: MEINUNG: Sanierung des Lessingtunnels

Hamburger Morgenpost 19.04.2006: ALTONA: Lessingtunnel: Kritik an der Bahn - Die Säuberung ein Schildbürgerstreich

Bezirksversammlung Altona, Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU und GAL: Lessingtunnel – gereinigt und vergessen?; Drucksache XVII-372; Datum 01.06.2006

 

Eppendorfer Landstraße: die Fahrbahn ist für Radfahrer offen

17.04.2006: nach "nur" 7,5 Jahren und ebenso langem Rechtsstreit sind die Zeichen 237 in der Eppendorfer Landstraße verschwunden (oben der berühmte Abschnitt mit den Parkbuchten direkt am Radweg - oft mit Schild in der Presse - jetzt ohne Beschilderung, unten links - Abschnitt nördlich der Einmündung Gustav-Leo-Straße im Jahr 2002 mit Beschilderung, unten rechts - jetzt dieser Abschnitt ohne Beschilderung (nur noch der Mülleimer am Mast).

 

Eppendorfer Landstraße Richtung Nord knapp nördlich des Eppendorfer Baums 17.04.2006

 

Eppendorfer Landstraße Richtung Nord an der Einmündung Gustav-Leo-Straße 07.12.2002 Eppendorfer Landstraße Richtung Nord an der Einmündung Gustav-Leo-Straße 17.04.2006

 

Dies ist das Ergebnis des prominenteren der Musterverfahren des ADFC Hamburg gegen unrechtmäßige Benutzungspflichten, das - wegen der Klagebefugnis - bis zum BVerwG geführt werden mußte. Die Zeichen 237 im Heußweg, Gegendstand des anderen berühmten Musterverfahrens, sind schon seit Sommer 2005 weitgehend entfernt (außer im Zulauf zur Osterstraße).

 

Empfehlungen für den Radverkehr - Stand 2006 - in der Zielgeraden

14.04.2006: T. Bracher, Arbeitskreis "Aktuelle Themen des Radverkehrs" der FGSV meldet im Fahrradportal:

Neufassung der „Empfehlungen für den Radverkehr“ durch die FGSV

Mit der neuen ERA sollen die Anwendungsmöglichkeiten für Radfahrstreifen und Schutzstreifen verbreitert und die Verträglichkeit von Radfahrern im Mischverkehr mit Kraftfahrzeugen klar gefasst werden.

Im zuständigen Arbeitskreis der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) sind die „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ (ERA) aus dem Jahr 1995 neu gefasst worden. In den kommenden Monaten findet die Abstimmung in den dafür zuständigen Gremien statt. Ende 2006 soll die neue ERA erscheinen.

Die ERA enthält u.a. Empfehlungen für die Planung von Radverkehrsnetzen, zur Führung des Radverkehrs auf Streckenabschnitten und zur Gestaltung der Knotenpunkte.

Die „Empfehlungen für den Radverkehr“ (neuer Titel) sollen die „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ von 1995 ablösen. Die Neufassung der ERA und die „Fahrradnovelle“ der StVO mit der dazugehörigen Verwaltungsvorschrift, über die im kommenden Sommer im Bundesrat entschieden werden soll, sind aufeinander abgestimmt. Die ERA 06 soll dann auch die „Hinweise für die Beschilderung von Radverkehrsanlagen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung “ der FGSV aus dem Jahre 1998 ersetzen.

 

Bundesrat lehnt Fahrrad-Ausrüstungsverordnung ab

07.04.2006: war's das? Der Bundesrat lehnt die Fahrrad-Ausrüstungsverordnung als zu bürokratisch ab. Gute Entscheidung mit zweitbester Begründung. Eigentlich ist es gut, die Vorschriften zur Ausrüstung von Fahrrädern in einer Vorschrift zusammenzufassen, anstatt sie in einer riesigen Verordnung bis zur Unauffindbarkeit zu verstreuen. Schlecht waren lediglich die inhaltlichen Änderungen, die z.T. schlicht unausgegoren waren. Dabei war dieser Versuch wirklich kein Schnellschuß - im Gegenteil! Nur hatte der technische Fortschritt einige einst zukunftsweisende Detailregelungen längst zu Museumsvorschriften degradiert.

Lesen Sie selbst:

Pressemitteilung des Bundesrats Nr. 59/2006 vom 07.04.2006: Bundesrat lehnt Fahrrad-Ausrüstungsverordnung ab und fasst Entschließung

Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften - hier: Verordnung über die technische Ausrüstung von Fahrrädern (Bundesratsdrucksache 29/06 - 3, 6 MB)

Pressemitteilung des ADFC vom 13.04.2006:
Bundesrat lehnt Fahrrad-Ausrüstungsverordnung ab; ADFC: Gültige Vorschriften sind technisch überholt

Weitere Infomationen zur StVZO auf der ADFC-Homepage:
Bundesrat lehnt Fahrrad-Ausrüstungsverordnung ab; ADFC: Gültige Vorschriften sind technisch überholt
vorher stand da ein Artikel unter der Überschrift: "ADFC-Stellungnahme zur Straßenverkehrszulassungsordnung: Jahrelang vorbereitet - und bereits technisch überholt"

 

Wer hat ein Herz für Radfahrer?

07.04.2006: Wie das Eimsbüttler Wochenblatt berichtet, will die CDU in Eimsbüttel eine Bestandsaufnahme der Radwege. SPD und GAL lehnen das ab. Klingt eigentümlich, wird aber verständlich, wenn man weiterliest, daß die CDU sich gegen die von GAL und SPD eingeführten Radstreifen aussprach: „Diese Radwege sind viel zu gefährlich.“. Und Tschüß!

Lesen Sie selbst:

Eimsbüttler Wochenblatt 07.04.2006: Wer hat ein Herz für Radfahrer?

 

 

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März 2006

 

Mehr Verkehrssicherheit in Altona und weniger Falschparker in der Elbchaussee

30.03.2006: ... wünscht sich die Bezirksversammlung Altona. Ob's hilft? Immerhin legen die Bezirkspolitiker sich in diesen Punkten mit dem Senat der FHH an und fordern nach Jahren mal wieder mehr Poller.

Lesen Sie selbst:

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU und GAL in der BV Altona am 30.03.2006:
Experten für Altona als Modell: Null Verkehrstote – Zahl der Verletzten senken;

Beschlußempfehlung des Verkehrsausschusses an die BV Altona am 30.03.2006: Elbchaussee.

 

Senator Dr. Freytag: Verdoppelung der Investitionen für den Fahrradverkehr in Hamburg

30.03.2006: wollen wir mal hoffen, daß nicht wieder so ein Dünnsinn rauskommt wie bisher üblich - z.B. neue Radwege, die nach drei Jahren doch wieder im Eimer sind, und auf denen arme Radfahrer von Rechtsabbiegern in den Asphalt gewalzt werden. In den vergangenen 30 Jahren hätte man sich ja gewünscht, daß der Senator oder andere Behördenmitarbeiter mit der Kohle durchbrennen und das Geld auf der Reeperbahn verhuren und eben gerade nicht mit Radwegebau verschwenden.

Lesen Sie selbst:

Pressemitteilung der BSU vom 30.03.2006: Senator Dr. Freytag: Verdoppelung der Investitionen für den Fahrradverkehr in Hamburg;

TAZ 31.03.2006: Senat investiert in Radwege;

Die Welt 31.03.2006: Senat stockt beim Radwegebau wieder auf;

Hamburger Abendblatt 31.03.2006: 13,3 Millionen Euro für die Radwege.

 

Hamburg: Tut der Senat genug für Straßenverkehrssicherheit?

28.03.2006: fragt die SPD mit einer großen Anfrage. Die Antworten sind noch nicht da. Wir vermuten einfach mal, welche Antworten Fragende und Antwortende für richtig halten werden und liegen sicher richtig.

Lesen Sie selbst:

Große Anfrage der Abgeordneten Jan Quast, Karin Timmermann, Dr. Andreas Dressel, Ingrid Cords, Werner Dobritz, Barbara Duden, Dr. Martin Schäfer, Rüdiger Schulz, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Carola Veit (SPD) und Fraktion vom 28.02.2006
Betr.: Tut der Senat genug für Straßenverkehrssicherheit? (Bürgerschaftsdrucksache 18/3824) und Antwort des Senats vom 28.03.2006

 

§ 20 I StVO als Schutzgesetz für Fußgänger im Umfeld von Bushaltestellen oä.

28.03.2006: wer einen Fußgänger im Umfeld einer Bushaltestelle oä. mit haltendem Bus oä. anfährt, hat immer schuld - egal ob der Fußgänger aus dem Bus ausstieg oder einsteigen wollte. Das hat der BGH mit dem richtungsweisenden Leitsatzurteil vom 20.03.2006 - VI ZR 50/05, NZV 2006, 465 entschieden. Den Fußgänger kann allenfalls der Vorwurf der Mitschuld treffen.

Lesen Sie dazu:

Erläuterung des § 20 StVO:
"Der Schutzzweck des § 20 StVO"

Urteil des BGH vom 28.03.2006 - VI ZR 50/05:
"§ 20 I StVO als Schutzgesetz für Fußgänger im Umfeld von Bushaltestellen oä."

 

GAL Hamburg-Mitte äußert sich zum "Sonderinvestitionsprogramm Geh- und Radwege"

21.03.2006: ... und versucht das Geld in vernünftige Bahnen zu lenken. Nicht ganz einfach bei einem Senat, der seine neuentdeckte Liebe zum Radverkehr vor allem über den Geldbeutel bemißt.

Lesen Sie selbst:

Antrag der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vom 21.03.2006 - 18/53/06:
Sonderinvestitionsprogramm Geh- und Radwege

 

Unsicherer Radweg?

17.03.2006: die Autofahrer dürfen im Eidelstedter Weg halb auf der Fahrbahn und halb auf dem Gehweg parken. Dabei achten einige offensichtlich nicht auf den nötigen Abstand zum Radweg. Die Schulkinder sind so gezwungen, um die Autos herumzukurven. Dabei müssen sie am Morgen auf zahlreiche Passanten achten. Deshalb fordern nach Informationen des Eimsbüttler Wochenblatts einige Anwohner die Polizei auf, den ruhenden Verkehr stärker zu überwachen. Dabei vergessen sie allerdings, daß auch das ordnungsgemäße Parken in Befolgung der dort aufgestellten Zeichen 315 (Parken halb auf dem Bürgersteig) dazu führt, daß Radfahrer den Radweg nicht sicher benutzen können. Dehalb hatte die Polizei im Jahr 2004 auf den Antrag eines (erwachsenen) Radfahrers aus dem Jahr 2002 die Benutzungspflicht im Eidelstedter Weg aufgehoben. Ob damit den Kindern gedient ist, steht naturgemäß in den Sternen. Den erwachsenen Radfahrern ist damit aber tatsächlich bestens gedient.

Lesen Sie selbst:

Eimsbüttler Wochenblatt 17.03.2006: Unsicherer Radweg?

 

Späte Wintereinbrüche verschaffen Radfahrern das Vergnügen des Fahrbahnradelns

16.03.2006: fast die gesamte erste Märzhälfte verschlafen Hamburgs Radwege unter Schnee. Damit Radfahrer auch nur ja durchgängig auf der Fahrbahn fahren sollen, schieben die Anlieger gegen das eindeutige Verbot aus dem HWG den Schnee von den Radwegen auf die Radwege. Nur so hält sich dort der Schnee bis zum nächsten Schneefall. Am 11./12.03.2006 wurden die Radwege auch noch vom Winterdienst, d.h. aus Richtung Fahrbahn zugepackt. Das war's dann. Die einen wissen's zu schätzen, die anderen Fahren unerlaubt auf den Gehwegen - wo es den Fußgängern oft auch ohne Radfahrer nicht besonders gut geht, weil auch diese Gehwege meist schlecht geräumt sind.

Lesen Sie selbst:

Hamburger Abendblatt 16.03.2006: Glatteis - Fußgänger leben gefährlich;

Pressemitteilung des ADFC Hamburg vom 19.01.2006: Verkehrshinweis - ADFC warnt Autofahrer: Radfahrer dürfen bei Schnee und Eis Fahrbahnen benutzen;

Pressemitteilung des ADFC Hamburg vom 17.03.2006: ADFC: Winterdienst auf Radwegen dringend erforderlich.

 

Vom Radfahren auf Gehwegen

03.03.2006: wollen Sie mal wieder bitterböse lachen und sich über arme Politiker lustig machen? Dann lesen Sie die Antwort eines CDU-Politikers auf die Frage, weshalb eigentlich die Fahrbahn in einer Veloroute nicht asphaltiert werden soll. Der Eimsbütteler CDU-Verkehrsexperte Hans-Hinrich Brunckhorst äßert zu dieser Frage u.a. das Folgende:

"Die Radfahrer können übrigens meistens ohne Schwierigkeiten die breiten Fußwege mitnutzen und auch ihr eingekauftes Obst ohne durch das Radeln über das Kopfsteinpflaster eventuell hervorgerufene Druckstellen oder schlimmere Beschädigungen entspannt nach Haus transportieren."

Schon die Antwort auf die Frage, ob denn die "Gehwegfläche" überhaupt öffentliche Fläche ist, dürfte hier Erstaunen auslösen, weil es sich überwiegend um Privatflächen handeln dürfte. Das ist mir vielleicht ein Experte.

Darüber hinaus gibt es da ja noch unsere "Bünabes" (bürgernahe Beamte), die zum Radfahrern auf Gehwegen - mit guten Gründen eine schlechete Meinung haben:

"Der Radfahrer auf einem Gehweg verursacht bei unseren älteren Mitbürgern Angst und Unsicherheit. Die Folge ist, dass ältere Menschen ungern auf die Straße gehen. Das kann nicht in unserem Sinne sein. Wir, die Bürgernahen Beamten des PIK 31, möchten die Radfahrer an die Bestimmungen der StVO erinnern und bitten um vorbildliches, rücksichtsvolles Fahren." (Quelle: Der Barmbeker Nr. 2 Februar 2006)

Recht hat er, der Bünabe.

Lesen Sie selbst:

Eine Frage zur Veloroute 2 und die Antwort des Fachsprechers Verkehr der CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Eimsbüttel;

Aufsatz des Bünabe Hans-Georg Spielvogel im Barmberker Nr. 2 Februar 2006 zum Thema Gehwegradeln;

Pressemitteilung des ADFC Hamburg vom 05.03.2006: CDU-Fraktion Eimsbüttel rät zu verbotenem und gefährlichem Gehwegradeln.

 

GAL und SPD in Wandsbek Freunde des Fußgänger- und Radverkehrs

02.03.2006: das ist der Eindruck, wenn man die Anträge der beiden Fraktionen in der BV Wandsbek Anfang März 2006 ansieht. Da soll das Radfahren allgemein gefördert werden (beide Fraktionen). Der GAL-Antrag ist in Teilen sogar richtig klasse. Ferner will die SPD, die bisher adaptive Ampelsteuerungen vorbehaltlos feierte, daß Radfahrer und Fußgänger an diesen Ampeln nicht endgültig auf's Abstellgleis geschoben werden. Nicht zuletzt plaudert die SPD die neuesten Pläne des HVV zur Fahrradbeförderung aus und fordert die Abschaffung der Fahrradkarte in der Regionalbahnlinie R 10. Gerade die letzten beiden Themen sind für Wandsbeker Radfahrer sehr wichtig - befindet sich doch die einzige innerstädtische Regionalbahnlinie mit kostenpflichtiger Fahrradmitnahme mit der R 10 in diesem Bezirk und droht sich das Ampelgedöns des Senats jetzt vom Bezirk Nord aus nach Osten auszubreiten.

Lesen Sie selbst:

GAL Wandsbek: Radfahren fördern

SPD Wandsbek: Für ein fahrradfahrerfreundliches Wandsbek!

SPD Wandsbek: Keine unnötige Benachteiligung von Fußgängern und Radfahrern an Ampeln im Zuge des Ausbaus der verkehrsadaptiven Netzsteuerung in Wandsbek

SPD Wandsbek: HVV-Fahrradkarte für die Linie R 10 abschaffen!

 

 

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Februar 2006

 

Hamburg: SPD gegen funzelige Beleuchtung der Geh- und Radwege

28.02.2006: die SPD macht sich für eine bessere Ausleuchtung der Geh- und Radwege stark und meint, der Senat vernachlässige dieses wichtige Thema zugunsten einiger Beleuchtungs-Großprojekte. Wieso macht sich die SPD eigentlich erst nach vier Jahrzehnten Regierungszeit in der Opposition für dieses wichtige Thema stark?

Lesen Sie selbst:

Antrag der Abgeordneten Jan Quast, Ingrid Cords, Werner Dobritz, Barbara Duden, Dr. Martin Schäfer, Rüdiger Schulz, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Karin Timmermann, Carola Veit (SPD) und Fraktion vom 28.02.2006
Betr.: Beleuchtung in den Stadtteilen (Bürgerschaftsdrucksache 18/3813)

 

Hamburg: Bürgerschaft will nicht unbedingt „Call a Bike“

27.02.2006: interessantes Thema für Touristen. Die CDU will im Ergebnis auch so etwas. Es darf aber nicht so heißen, weil die SPD diese Idee zuerst hatte. Ein klassischer Fall von verbranntem Thema aufgrund eines schlauen Oppositionsantrages.

Lesen Sie selbst:

Antrag der Abgeordneten Jan Quast, Ingrid Cords, Werner Dobritz, Barbara Duden, Dr. Martin Schäfer, Rüdiger Schulz, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Karin Timmermann, Carola Veit (SPD) und Fraktion vom 08.12.2005
Betr.: „Call a Bike“ – zusätzliche Mobilität im innerstädtischen Bereich (Bürgerschaftsdrucksache 18/3359)

Bericht des Stadtentwicklungsausschusses vom 27.02.2006 über
die Drucksache 18/3359 „Call a Bike“ – zusätzliche Mobilität im innerstädtischen Bereich (Bürgerschaftsdrucksache 18/3793)

 

Ortsumgehung Finkenwerder steht weiter in den Sternen

27.02.2006: - zwar mochte das OVG dem VG nicht in den tragenden Gründen folgen, kam aber doch zu demselbsen Ergebnis wie das VG: Baustop! - peinlich, peinlich für die nun wiederholt geouteten Möchtegern-Planer in der BSU. Das wird sicher wieder mal mit viel Geld notdürftig gekittet.

Lesen Sie selbst:

Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft vom 01.02.2005:
Gesetzentwurf über den Bebauungsplan Francop 7/Neuenfelde 12 (Bürgerschafts-Drucksache 18/1682)

Pressemitteilung des OVG Hamburg vom 27.02.2006:
Vorläufig keine Verlegung des Hakengrabens wegen der geplanten Umgehungsstraße Finkenwerder

Beschluß des OVG Hamburg vom 27.02.2006 - 2 Bs 280/05 zum Baustop "Ortsumgehung Finkenwerder"

Hamburger Abendblatt 28.02.2006: Gericht bestätigt Baustopp für Ortsumgehung Finkenwerder

TAZ 28.02.2006: Der Haken mit dem Graben - Oberverwaltungsgericht stoppt vorläufig Pläne für Ortsumgehung Finkenwerder

TAZ 01.03.2006: Finkenwerder - Senator kämpft

Hamburger Morgenpost 01.03.2006: ORTSUMGEHUNG FINKENWERDER: Jetzt gehen sie auf die Straße -
Anwohner sind sauer über Baustopp

Die Welt 01.03.2006: Ortsumgehung Finkenwerder: Senator will sich mit Obstbauern einigen

Hamburger Abendblatt 01.03.2006: Wut über Baustopp: Hauptstraße blockiert

 

Verkehrsprojekte in Altona: Anmeldung von Einzelzuweisungen
gem. § 27 Abs. 3 Nr.3 BezVG

23.02.2006: - immer wieder ist Wunschzetteltag in den Bezirken. Die Bezirksversammlung darf melden, was die Freie und Hansestadt dem Bezirk Gutes tun soll. Das passiert dann manchmal sogar. Dieses Mal sind mehrere Verkehrsprojekte betroffen, die Radfahrer interessieren könnten. In der Großen Elbstraße gibt es schon länger Gezerre um die Asphaltierung der Fahrbahn und einen geplanten Zweirichtungsradweg. Der Othmarscher Kirchenweg könnte die ideale Verbindung in Ost-West-Richtung für Radfahrer im Bezirk sein. Die Westumfahrung Altona-Nord könnte den Radverkehr am Bahnhof Diebsteich behindern (oder auch nicht - je nach Machart). Die Projekte sind jeweils auf der Rückseite auf einer Karte skizziert (hier nicht abgebildet).

Lesen Sie selbst:

Drucksache XVII-314 vom 23.02.2006:
Anmeldung von Einzelzuweisungen gem. § 27 Abs. 3 Nr.3 BezVG - hier Nr. 3 - Maßnahme: Neugestaltung der Großen Elbstraße

Drucksache XVII-314 vom 23.02.2006:
Anmeldung von Einzelzuweisungen gem. § 27 Abs. 3 Nr.3 BezVG - hier Nr. 5 - Maßnahme: Othmarscher Kirchenweg (Westteil)

Drucksache XVII-314 vom 23.02.2006:
Anmeldung von Einzelzuweisungen gem. § 27 Abs. 3 Nr.3 BezVG - hier Nr. 8 - Maßnahme: Westumfahrung Altona-Nord

 

GAL Hamburg-Mitte fordert: "Förderung von Fahrradhäuschen sicherstellen"

21.02.2006: - möglicherweise aufgeschreckt durch das (unberechtigte) Lob Hamburgs für seine Förderung von Fahrradhäuschen verlangt die GAL, diese sinnvolle Maßnahme wiederzubeleben.

Lesen Sie selbst:

Antrag der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vom 21.02.2006 - 18/27/06: Förderung von Fahrradhäuschen sicherstellen

 

Senat beantwortet Anfrage zum Unfallgeschehen in Hamburg

17.02.2006: sicherlich interessant ist die Antwort zur Entwicklung des Unfallgeschehens in Hamburg in den letzten 10 Jahren. Zur Interpretation müssen aber wohl die Experten oder die Kaffeesatzleser ran.

Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Jörg Lühmann (GAL) vom 08.02.2006 und Antwort des Senats vom 17.02.2006
Betr.: Unfallgeschehen in Hamburg (Bürgerschaftsdrucksache 18/3715)

 

Hamburg verzeichnet starken Zuwachs des Radverkehrs

10.02.2006: das berichtet des Abendblatt unter Hinweis auf eine Studie der Behörde für Stadtentwicklung und Umweltschutz. Danach soll der Radverkehr von 1984 auf 2005 um rund 160% zugenommen haben. Unter Berücksichtigung der heutigen Radverkehrsdichte bedeutet das aber nichts anderes, als daß damals die Radfahrer auf der "roten Liste gefährdeter (Verkehrs-)Arten" standen. Denn die absoluten Zahlen sind noch immer nicht so doll. Und eigentlich herrscht derzeit nicht gerade eitel Sonnenschein für den Radverkehr. Als Gründe für den Zuwachs werden daher "gewachsenes Gesundheitsbewußtsein" und neuerdings "gestiegene Benzinpreise" ausgemacht. Im Abendblatt lassen sich die Herrn Hesse (für die CDU in der Bürgerschaft) und Warda (ADFC Hamburg) vor dem Hintergrund dieser Zahlen und Interpretationen ein wenig über einige derzeit bestehende Probleme für den Radverkehr und notwendige Kurskorrekturen in der Radverkehrspolitik aus. Das hatten wir schon öfter. Aber nicht mal unter dem rot-grünen Senat haben die Beamten wirklich gespurt und Frahrrad-freundlich geplant. Immerhin sieht es nun so aus, als ob alle Fraktionen an einem Strang ziehen und sich dabei zu übertreffen versuchen. Auch mal was Neues.

Lesen Sie selbst:

Pressemitteilung der CDU-Bürgerschaftsfraktion vom 10.02.2006: Aus alten Fehlern lernen - die Zukunft für Radfahrer gestalten

Antrag der Abgeordneten Klaus-Peter Hesse (CDU), Rüdiger Kruse (CDU), Hans-Detlef Roock (CDU), Dr. Natalie Hochheim (CDU), Henning Finck (CDU), Dr. Diethelm Stehr (CDU) und der CDU-Bürgerschaftsfraktion vom 08.02.2006:
Aus alten Fehlern lernen - die Zukunft für Radfahrer gestalten (Bürgerschaftsdrucksache 18/3684)

Zusatzantrag zu Drs. 18/3684 der Abgeordneten Jörg Lühmann, Dr. Heike Opitz, Christian Maaß, Christa Goetsch, Antje Möller (GAL) und Fraktion vom 22.02.2006:
Betr.: 13 Maßnahmen zur konsequenten Förderung des Fahrradfahrens (Bürgerschaftsdrucksache 18/3771)

Bericht des Stadtentwicklungsausschusses vom 17.05.2006
über die Drucksachen 18/3684: Aus alten Fehlern lernen – die Zukunft für Radfahrer gestalten (CDU-Antrag) und 18/3771: Drei Maßnahmen zur konsequenten Förderung des Fahrradfahrens (GAL-Antrag),

Hamburger Abendblatt 10.02.2006: Immer mehr Hamburger fahren Rad

TAZ 11.02.2006: lokalkoloratur

Hamburger Abendblatt 14.02.2006: Hamburger Radfahrer fordern Kurswechsel

Hamburger Abendblatt 14.02.2006: Radwege zu holprig, zu eng - das sagen die Betroffenen

TAZ 24.02.2006: Radlerparadies Hamburg

TAZ 24.02.2006: Späte Einsicht

Zur Erinnerung: der abgelehnte

Antrag der Abgeordneten Jan Quast, Hans-Christoff Dees, Werner Dobritz, Barbara Duden, Dr. Martin Schäfer, Rüdiger Schulz, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Karin Timmermann, Carola Veit (SPD) und Fraktion vom 26. 04.2005:
Betr.: Instandsetzung von Fuß- und Radwegen (Bürgerschaftsdrucksache 18/2160)

 

Hamann und sein Herz für Autofahrer

09.02.2006: - nicht einfach die Benutzungspflicht für aufheben. Wenn schon, dann richtig, sagt sich die Polizei und macht den Radweg weg - in einem Abschnitt der Osterstraße ist das nunmehr fest geplant. Und die Radfahrer werden dort auf die Fahrbahn geschickt. Hoffentlich finden sich dann nicht mehr als die Hälfte auf dem Gehweg wieder.

Lesen Sie selbst:

Eimsbütteler Wochenblatt 09.02.2006: Hamann und sein Herz für Autofahrer

und zur ergänzenden Information Eimsbütteler Wochenblatt 27.01.2006: Freie Fahrt für Radfahrer auf der Osterstraße?

 

Hamburg: Eingabenausschuß der Bürgerschaft lehnt "Radfahr-Steuer" ab

07.02.2006: nun wüßte man als radfahrender Bürger ja zu gerne, welcher Kelch da an Einem vorbeigegangen ist. Was also wollte der begehrende Bürger und weshalb wollte der Eingabenausschuß nicht? Fragen über Fragen! Nur soviel steht fest: es gibt keine Radfahr-Steuer in Hamburg und kann sie ohne Änderung des Grundgesetzes auch nicht geben.

Lesen Sie selbst:

Bericht des Eingabenausschusses vom 07.02.2006 - Bürgerschafts-Drucksache 18/3611

 

Planungswerkstatt Stresemannstraße

04.02.2006: der Bezirk Altona lädt alle Betroffenen und Interessierten ein zur

3. Planungswerkstatt Stresemannstraße am 4. Februar 2006 von 14 bis 18 Uhr im Bürgertreff Altona-Nord, Gefionstraße 3

Nachtrag: eine für die Experten peinliche Sitzung war das! Gehirn abschalten beim Computer einschalten ist nicht profesionell!

Lesen Sie selbst:

Einladung zur 3. Planungswerkstatt Stresemannstraße (PDF Datei, 215kb)

Zur Einarbeitung notwendige Materialien (Protokolle der vorherigen Veranstaltungen, usw.)

Umweltbundesamt zur Wirksamkeit von Tempolimits

Umweltbundesamt zu Umwelt und Verkehr - rechtliche Rahmenbedingungen
(Lokal handeln: Nachhaltige Mobilitätsentwicklung als kommunale Aufgabe)
mit der Kurzfassung eines Forschungsberichts (pdf 106 kb) zum Hamdlungsbedarf

Kurzbericht über das Forschungsprojekt: Leistungsfähigkeit innerörtlicher Hauptverkehrsstraßen bei verschiedenen Geschwindigkeiten

 

 

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Januar 2006

 

Feinstaub: Aktionsplan des Senates greift nicht!

31.01.2006: - stellt der BUND zu Recht fest.

Die BSU hatte meldete zuvor am 25.01.2006 zu den endgültigen Werten für 2005: "Die Überschreitungszahlen für die PM10-Überschreitungen des Jahres 2005 sind als endgültig anzusehen. Eine Validierung der Daten ergab, dass nur geringfügige Änderungen notwendig sind: Für die Station Finkenwerder West musste die Anzahl der Überschreitungen um eine auf nunmehr 12 erhöht werden (der 26.3. war zuvor nicht als Überschreitung gezählt worden)." (aus: Hamburger Luftmessnetz - Neues und Aktuelles).

Lesen Sie selbst:

Pressemitteilung des BUND vom 31.01.2006: Feinstaub: Aktionsplan des Senates greift nicht!

 

Feinstaub (PM 10) Meßstation Habichtstraße 01.01.2006 - 30.01.2006

 

Wieder mal ist die Legende, Norddeutschland träfe es weniger, eindeutig widerlegt (siehe Feinstaubkarte für die Deutschland zum 28.01.2006 aus dem Angebot des Umweltbundesamtes unten). Nur ist das ja auch keine Entschuldigung für Untätigkeit.

 

Feinstaubkarte des Umweltbundesamtes für Deutschland vom 28.01.2006

 

Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs in Hamburg

31.01.2006: die CDU fordert den Senat auf, sich auf Bundesebene für die Erhöhung der für Parkverstöße vorgesehenen Bußgelder einzusetzen. Aus der Begründung:

"Allein die Intensivierung der Überwachung erscheint daher nicht als geeignetes Mittel, um die Zahlungsmoral der Parker [Anm.: an Parkuhren] zu erhöhen und Behinderungen durch Parken in 2. und 3. Reihe, Feuerwehrzufahrten, auf Radwegen, in Bushaltestellen bzw. bei Halteverbot zu reduzieren."

Immerhin merkt die CDU das noch. Tatsächlich würde das Falschparken nach ihrem Vorschlag in die Liga der Punktelieferanten für Flensburg aufsteigen, was entweder ohne Ende Führerscheine kosten oder endlich die Moral wirklich heben würde. Ob die CDU das auch schon weiß?

Antrag der Abgeordneten Klaus-Peter Hesse, Christoph Ahlhaus, Hans-Detlef Roock, Karl-Heinz Warnholz, Elke Thomas, André Trepoll, Bruno Claußen (CDU) und der CDU-Bürgerschaftsfraktion vom 31.01.2006:
Betr.: Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs in Hamburg (Bürgerschaftsdrucksache 18/3620)

 

Hafencity wird Verkehrsachse

30.01.2006: das Abendblatt titelt: "Behördenplan: Am Sandtorkai soll Ende 2007 vierspurig ausgebaut werden. Die Strecke führt entlang der historischen Speicher. HafenCity-Anwohner: 'Ein Schildbürgerstreich.'". Und Recht haben sie. Die Speicherstadt hat genügend Verkehrsproblme, ohne daß ihr der Verkehr, der anderenorts über ist, auf's Auge gedrückt wird.

Lesen Sie selbst:

Hamburger Abendblatt 30.01.2006: Neue Verkehrsachse an der Speicherstadt

 

Freie Fahrt für Radfahrer auf der Osterstraße?

27.01.2006: - fragt das Eimsbütteler Wochenblatt. Ja - diese Benutzungspflichten sind überreif und sie werden kippen. Aber die endgültige Entscheidung kann vermutlich noch dauern.

Lesen Sie selbst:

Eimsbütteler Wochenblatt 27.01.2006: Freie Fahrt für Radfahrer auf der Osterstraße?

 

Verbesserung der öffentlichen Beleuchtung für Fuß- und Radwege

27.01.2006: der SPD-Abgeordnete Jan Quast fragt den Senat nach der Priotitätensetzung bei der Beleuchtung öffentlicher Flächen und erhält die ebenso erwartete wie skandalöse Antwort des Senats, die Luxusbeleuchtung der Innenstadt sei wichtiger als beleuchtete Fuß- und Radwege.

Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Jan Quast (SPD) vom 18.01.2006 und Antwort des Senats vom 27.01.2006
Betr.: Verbesserung der öffentlichen Beleuchtung für Fuß- und Radwege (Bürgerschaftsdrucksache 18/3570)

 

Tatwerkzeug Kfz? Ist das überhaupt eine Tat?

26.01.2006: selten genug, daß die Nötigung eines Radfahrers durch einen Dosentreiber angezeigt wird und auch noch von mehreren unabhängigen Zeugen bestätigt werden kann.

Beschämend ist die Einstellung des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft. Das Kfz ist offenbar die ideale Tatwaffe des Biedermannes. Da kann sich der Herr Staatsanwalt sogleich in die Rolle des Verbrechers hineinversetzen und sein Verhalten billigen. Selbst tote Radfahrer sind schon für ein paar tausend Euro zu haben, wenn man es nur wie fahrlässig verursacht aussehen läßt.

Lesen Sie selbst:

Dokument eines Skandals

 

Feinstaub hat Hamburg fest im Griff

20.01.2006: - und das nahezu unabhängig vom Wetter. Schon in den ersten zwanzig Tagen dieses neuen Jahres zählen die Meßstationen in Hamburg nahezu so viele Überschreitungen wie im Jahr 2005 bis April (z.B. 11 Überschreitungen in der Habichtstraße). In der Habichtstraße herrschte bis zum 19.01.2006 an mehr als jedem zweiten Tag dicke Luft (siehe Graphik für die Meßstation Habichtstraße 01.01.2006 - 19.01.2006 aus dem Angebot des Umweltbundesamtes unten).

Feinstaub (PM 10) Meßstation Habichtstraße 01.01.2006 - 19.01.2006

 

Neue Verordnung über die technische Ausrüstung von Fahrrädern

17.01.2006: was lange währt, wird endlich gut - oder? Nach langem Verweilen im Orbit minsterialer Hirnwindungen wurde jetzt endlich dem Bundesrat die beabsichtigte Verordnung über die technische Ausrüstung von Fahrrädern zugeleitet. Diese soll die auf Fahrräder und Fahrradanhänger bezogenen Vorschriften der StVZO konzentriert zusammenfassen und verbessern, das bedeutet konkretisieren und ergänzen sowie dem technischen Stand des Beginns dieses Jahrtausends angleichen. Die Zusammenfassung dürfte sicher gelingen. Die Verbesserungen müssen sich erst noch in der Praxis beweisen.

Lesen Sie selbst:

Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften - hier: Verordnung über die technische Ausrüstung von Fahrrädern (Bundesratsdrucksache 29/06 - 3, 6 MB)

 

Fahrradfahren im Winter - leicht oder leichtsinnig?

17.01.2006: zum x-ten Mal innerhalb weniger Wochen fallen Schnee und Eis auf Hamburgs Straßen. Diesmal beginnt der Tag mit Eisregen und endet mit heftigem Schneefall. Trotzdem kann Radfahren in Hamburg auch an diesem Tag viel Spaß machen, wenn man es auf den Fahrbahnen der Hauptverkehrsstraßen tut, die jederzeit schnee- und eisfrei bleiben, weil sie so gesalzen wie das Tote Meer sind. Nun tun das wieder mal nur wenige Radfahrer und die werden oft auch noch zur Seite gehupt. Am Ende stürzen sie auf dem Rad- oder Gehweg und brechen sich die Knochen. Das muß nicht sein! Folgendes Mittel hilft: mitten auf den rechten Fahrstreifen (am linken Rand des eisfreien Bereichs, der von den rechten Reifen der Kfz freigehalten wird) fahren und eine ordentliche Geschwindigkeit einhalten. Dann ist Ruhe! Denn die Autofahrer wissen, daß sie zum Überholen den Fahrstreifen wechseln müssen und können das Risiko unter dieser Bedingung kalkulieren. Sie müssen aber nicht überholen, weil auch ihre Höchstgeschwindidigkeit unter 50 km/h bleibt.

Lesen Sie selbst:

Hamburger Abendblatt 18.01.2006: Blitzeis: Rutschpartien und Blechschäden

Hamburger Abendblatt 20.01.2006: Leserbriefe: "Ausweichen"

Pressemitteilung des ADFC Hamburg vom 19.01.2006:
Verkehrshinweis - ADFC warnt Autofahrer: Radfahrer dürfen bei Schnee und Eis Fahrbahnen benutzen

Die NEUE Zeitung für Tirol 19.01.2006: Schnee, Eis, Matsch: Die Radfahrer sind lebensmüde

Anschreiben vom 03.01.2006 an die Behörde für Inneres Hamburg wegen dieses Themas

Pressemitteilung des ADFC Hamburg vom 22.01.2005: Im Winter auf Hamburgs Radwegen

 

Neuerscheinung: Modellvorhaben "Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt"
- Chancen des Fuß- und Radverkehrs als Beitrag zur Umweltentlastung

16.01.2006: Die Schlussfolgerungen des Endberichtes (289 Seiten) enthalten Handlungsempfehlungen zur strategischen Förderung des Fuß- und Radverkehrs für Kommunen.

Quelle: Umweltbundesamt / Schlussbericht des Modellvorhabens "Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt" am 16.01.2006

Lesen Sie selbst:

Seite des Nationalen Radverkehrsplans 16.01.2006: Neuerscheinung: Modellvorhaben "Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt"
- Chancen des Fuß- und Radverkehrs als Beitrag zur Umweltentlastung

Download-Langfassung [7MB]: Modellvorhaben "Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt" Chancen des Fuß- und Radverkehrs als Beitrag zur Umweltentlastung
Juliane Krause; Edzard Hildebrandt
28/2005
UBA-FBNr: 000872
Förderkennzeichen: 200 96 133

Zum Internetauftritt des UBA zum Modellvorhaben

 

Eimsbütteler Park ein wenig mehr für Radverkehr geöffnet

12.01.2006: auf einen GAL-Antrag wird das aktuelle Radfahrverbot im Sternschanzenpark und im südlichen Teil des Lindenparks zwischen Bellealliance- und Margaretenstraße ab sofort aufgehoben. Geht doch - wenn auch erst nach einem Megatritt in den Hintern vom ADFC (vgl. Meldung vom 05.09.2005).

Lesen Sie selbst:

Eimsbüttler Wochenblatt 12.01.2006: Freie Bahn für Radfahrer - Das Radfahren in größeren Grünanlagen bleibt grundsätzlich erlaubt.

 

Hamburgs Grünpfeile welcken

06.01.2006: waren es Anfangs noch 360, sollen es jetzt nur noch 275 sein. Inzwischen werden die Aufstellorte auch nicht mehr veröffentlicht (das war ein sicheres Zeichen der unsachlichen Herangehensweise des Kurzzeit-Wählerlieblings Schill). Die Behörde beteuert zwar, nur einer habe sich im vergangenen Jahr als gefährlich entpuppt, der Rest sei der Modernisierung von Kreuzungen zu Opfer gefallen. Tatsächlich hängen noch imnmer welche, die bei buchstabengetreuer Befogung der VwV-StVO nie aufgestellt werden durften - und es hat trotzdem dort noch keinen Unfall gegeben. Das heißt aber nichts. Denn manche Grünpfeile mögen vielleicht selten, dafür aber umso schwerere Unfälle verursachen.

Lesen Sie selbst:

Hamburger Abendblatt 06.01.2006: Immer weniger grüne Pfeile an Hamburgs Ampeln
Die Welt 06.01.2006: Warum verdrängen Schlauampeln die Grünen Pfeile, Herr Schöpflin?

 

Selbstjustiz ist nicht besonders schlau

06.01.2006: immer wieder stehen Fußgänger und Radler vor auf dem Geh- oder Radweg geparkten Autos. Die Polizei steckt Beschwerde eh' gleich in den Schredder - da die Beamten, wie man weiß, selbst oft falsch parken. Ein Radler verlor nun in Rellingen die Beherrschung. Anstatt - wie erlaubt - auf die Fahrbahn zu wechseln und dort fröhlich pfeifend seiner Wege zu fahren, schlug er einen Spiegel vom Übelauto und ließ sich danach auch noch schnappen. Wechselt auf die Fahrbahn und freut Euch der Laufruhe der Räder - genießt Falschparker!!

Lesen Sie selbst:

Hamburger Abendblatt 06.01.2006: Falschparker - Radler schlug zu

 

Weidenstieg in Eimsbüttel - Asphalt oder nicht?

01.01.2006: im Jahresrückblick berichtet das Eimsbüttler Wochenblatt noch einmal den Fahrrad-GAU der SPD Eimsbüttel.

Lesen Sie selbst:

Eimsbüttler Wochenblatt 30.12.2005 - 05.01.2006: Was ist mit dem Weidenstieg?

 

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Diese Seite wurde erstellt am 03.01.2006
Sie wurde zuletzt aktualisiert am: 31.12.2006